Ausstellungskonzert im LeseGarten

Samstag, 12. August 2017, 16.00 Uhr

  • Firlefanz und Grete
  • Mit Andreas Német (Gitarre), Hans-Christian Schmidt (Klavier) und Yvonne Arendt (Stimme)

Eigentlich schreiben und malen sie ja – der Fanz und der Firle. Über 60 Kinderbücher und in 15 Ländern haben sie bisher schon veröffentlicht und ein Ende ist nicht in Sicht. Doch ab und zu gönnen sie sich eine Pause. Dann wird Musik gemacht. Dann werden Lieder statt Bücher geschrieben und gemeinsam mit Grete, Dr. Bumm und Herrn Und zur Aufführung gebracht. Ein Kinderliederprogramm für kleine Große und große Kleine, bei dem die Begeisterung vor der Bühne nur durch die Freude auf der Bühne getoppt wird.

Zur
Ausstellung 26. April bis 18. Oktober 2017
Andreas Német: Die Grille und die Ameise – Kinderbuchillustrationen

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Andreas Német: Mama Huhn sucht ihr Ei

Oetinger 2015
ISBN 978-3-7891-7178-9 | € 8.99

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Dienstag, 15. August 2017, 20.30 Uhr, Bühne am Japanischen Palais

  • Palais.Poesie!
  • Palais-Sommer in Kooperation mit dem Literaturforum Dresden e.V.

Ein Abend mit Dichtkunst, der inzwischen kaum mehr wegzudenken ist aus dem sommerlichen Kulturkalender der Landeshauptstadt. Ein kleines Fest der Poesie im Barockgarten des Japanischen Palais. Einer der Höhepunkte des alljährlich stattfindenden, eintrittsfreien Palais-Sommers.
Palais.Poesie ist ein poetisches Sommervergnügen aus Lesung und Performance, bei dem namhafte Dichter dem wandelnden, sitzenden oder liegenden Zuhörern im Park des Japanischen Palais ihre neuesten Gedichte vortragen.
Auf der Open-Air-Bühne des Palais-Sommers lesen dieses Jahr: Kerstin Becker, Nora Gomringer, Ulrike Almut Sandig und Moutaz Zafer.
In den Pausen erklingt Live-Musik von Central Boom and Space mit Winterberg (electronics) und Mario Faust (Trompete und Sitar).
Eintritt: Frei!

Lesung

Donnerstag, 29. Juni 2017, 20.00 Uhr, LeseGarten der Buchhandlung LeseZeichen

  • Sommerfest des Literaturforums
  • Dennis Maloney (Big Sur, USA) und Tzveta Sofronieva (Berlin) in Lesung und Gespräch

Er ist ein "Poetry Publisher", in seinem 1973 gegründeten Verlag White Pine Press gibt er die Gedichtbände seiner Kollegen heraus, poetische Stimmen aus inzwischen über 30 Ländern. Manche von ihnen hat er selbst ins amerikanische Englisch übersetzt, mit viel Einfühlung, denn Dennis Maloney, der abwechselnd im kalifornischen Big Sur und in Buffalo (NY) lebt, ist selbst ein anerkannter Lyriker. "Diamanten der Alltäglichkeiten" nennt Jose F. A. Oliver die kristallklaren Verse Maloneys. Sein Gedichtzyklus "Inschrift" ist, wie große Teile seines Werks, von den östlichen Weisheitslehren geprägt, die kurzen Gedichte ähneln chinesischen Rollbildern: viel Raum, viel Intensität und eine Kraft, die aus der Akzeptanz der Leere kommt. Tzveta Sofronieva hat unter dem Titel "Empty Cup / Eine leere Tasse" (Verlag Hans Schiler) erstmals eine Auswahl aus dem breiten dichterischen Werk von Dennis Maloney ins Deutsche übertragen. Beim Sommerfest des Literaturforums Dresden lesen beide Gedichte und sprechen über Tempelglocken, Sterne in einem Teich und ihre poetische Korrespondenz zwischen Berlin und Big Sur.

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit der Buchhandlung LeseZeichen.
Lesung und Gespräch auf Deutsch und Englisch. Mit Übersetzung.

Bei schlechtem Wetter in den Räumen der Buchhandlung LeseZeichen
Eintritt: Frei!

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Dennis Maloney: Eine leere Tasse / Empty Cup

Hans Schiler Verlag 2017
ISBN 978-3-89930-014-7 | € 18.00

Ausstellung

26. April 2017 - 18. Oktober 2017

  • Andreas Német: Die Grille und die Ameise
  • Kinderbuchillustrationen

Andreas Német, geboren 1973, wurde zunächst an der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen zum Blumenmaler ausgebildet. Es folgten eine Lehre als Kunsttischler und das Studium der Angewandten Kunst und Produktdesign. Nach weiteren Stationen - u.a. einem mehrmonatigen Praktikum für Produktdesign in Italien - arbeitet er seit einigen Jahren als freier Illustrator, Grafiker und Produktdesigner in Dresden. Die meisten Bücher hat er zusammen mit Hans-Christian Schmidt konzipiert und bei namhaften Kinderbuchverlagen veröffentlicht. Das Spielerische und Interaktive, das Kleinkinder anspricht, reizt ihn ebenso wie die Möglichkeiten, die das Material Pappe bietet. Seit er 2009 selbst Vater geworden ist, "ertüftelt" er zusammen mit Hans-Christian Schmidt noch einmal so gern gute und kreative Kleinkindbücher. Seine Bücher erschienen bei Verlagen wie Oetinger, Ravensburger, Michael Neugebauer, Moritz-Verlag und Carlsen. Einige wurden auch ins Englische und Französische übersetzt. Andreas Német lebt in Dresden.

Im LeseGarten der Buchhandlung wird zu dieser Ausstellung am Samstag, den 12. August, 16 Uhr das Programm "Firlefanz und Grete -Liedgeschichten für Kleine und Große" aufgeführt.

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Dienstag, 13. Juni 2017, 19.00 Uhr, Deutsches Hygiene-Museum Dresden

  • Literarische Alphabete
  • Lesung und Gespräch mit Dana Ranga

In "Wasserbuch", dem Debütband der 1964 in Bukarest geborenen Autorin Dana Ranga, sind ihre Gedichte Stationen einer Reise in die Tiefe der Ozeane. Auch in ihrem zweiten Band, "Hauthaus", geht es um verborgene Landschaften. Dieses Mal sind es allerdings subkutane: Das Herz, die Schilddrüse, die Leber oder der Magen sind die Protagonisten dieses Buches, sie werden befragt und untersucht. und doch unterscheidet sich Dana Rangas Blick von dem der Mediziner, fehlt jenen trotz Messer und Mikroskop doch der Sinn für die Bedeutung des Belebten: "sie zeichnen auf / sie knacken Zell-Codes / erfahrene Hacker der Lust / Diebe der Intimität / sie suchen das Leben mit dem Skalpell und triumphieren / bei jedem Examen / und doch wissen sie nichts über sich / über Schönheit und Liebe".
Dana Ranga studierte Medizin an der Universität Bukarest, später wechselte sie nach Berlin an die Freie Universität, wo sie Publizistik, Kunstgeschichte und Filmtheorie studierte. Dana Ranga arbeitet als Schriftstellerin und Filmemacherin in Berlin.

Eintritt: 7 / 3 Euro.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Hygienemuseum Dresden.
Gefördert von der Robert Bosch Stiftung, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung und Gespräch auf Deutsch.
Anreise: Linien 10, 13 Georg-Arnold-Bad, Linie 1, 2, 4, 12 Deutsches Hygiene-Museum
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

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Dienstag, 23. Mai 2017, 19.00 Uhr, Japanisches Palais

  • Der deutsch-arabische Lyrik-Salon

Verständigung und Versöhnung werden in einer Welt zunehmender Konfrontation immer wichtiger. Aufgrund ihrer Universalität und der Sinnlichkeit ihrer Metaphern ist die Sprache der Poesie in der Lage, einen lebendigen Dialog zwischen den Kulturen zu stiften. Der von dem deutschsprachigen, aus Syrien stammenden Dichter und bildenden Künstler Fouad EL-Auwad ins Leben gerufene und von ihm seit 2005 jährlich organisierte deutsch-arabische Lyrik-Salon soll ein Beispiel dafür sein. Er schafft Jahr für Jahr für die Möglichkeit, dass sich die Kulturen auf literarischer Ebene begegnen und eine neue Brücke zwischen der arabischen und der europäischen Welt bauen.
Jetzt kommt der deutsch-arabische Lyrik-Salon nach Dresden. Es lesen: Undine Materni, Fouad EL-Auwad, Mohamad Alaaedin Abdul und Volker Sielaff. Ihre Gedichte sind jeweils in beiden Sprachen zu hören. Zwischen den Lesungen setzt der syrische Musiker Razgar Karim mit seiner Saz musikalische Zäsuren. Moderation: Patrick Beck.
Eigens für den Abend werden auch die Prolog-Ausstellung und das Damaskuszimmer geöffnet sein.

Eine Veranstaltung der Kunstbibliothek der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Literaturforum Dresden e.V.
Lesung und Gespräch auf Deutsch und Arabisch.

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Mittwoch, 10. Mai 2017, 19.00 Uhr, Stadtmuseum Dresden

  • Literarische Alphabete
  • Yoko Tawada liest aus ihrem Buch "Ein Balkonplatz für flüchtige Abende" (konkursbuch Verlag, 2016) und dem Essayband "akzentfrei".

Yoko Tawada wurde als Tochter eines Buchhändlers in Tokio geboren, sie studierte zuerst in Japan, später in Hamburg Neuere Deutsche Literaturwissenschaft. Ihre Gedichte, Romane und Essays schreibt sie auf Deutsch und Japanisch. Einflüsse der einen gehen oft in die andere Sprache über: "Den Klang-, Schrift- und Sprachbildern, denen die Schreibende auf ihren Übergängen zwischen verschiedenen Schriftordnungen begegnet, entlockt ihr studierendes Schreiben eine Fülle an Beobachtungen", schreibt dazu die Literaturwi
In ihrem Essayband "akzentfrei" beschäftigt sich Tawada mit den kreativen Aspekten des Akzents: "Der Akzent bringt unerwartet zwei Wörter zusammen, die normalerweise nicht ähnlich klingen. In meinem Akzent hören sich die Zelle und die Seele ähnlich an", so Tawada.
Yoko Tawadas Werk wurde mit zahlreichen Literaturpreisen gewürdigt, u.a. soeben, 2016, mit dem renommierten Kleist-Preis. Tawada lebt heute in Berlin.ssenschaftlerin Siegrid Weigel.

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Hygienemuseum Dresden.
Gefördert von der Robert Bosch Stiftung, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung und Gespräch auf Deutsch.
Anreise: Linien 10, 13 Georg-Arnold-Bad, Linie 1, 2, 4, 12 Deutsches Hygiene-Museum
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.