Auswärts

Mittwoch, 10. Mai 2017, 19.00 Uhr, Stadtmuseum Dresden

  • Literarische Alphabete
  • Yoko Tawada liest aus ihrem Buch "Ein Balkonplatz für flüchtige Abende" (konkursbuch Verlag, 2016) und dem Essayband "akzentfrei".

Yoko Tawada wurde als Tochter eines Buchhändlers in Tokio geboren, sie studierte zuerst in Japan, später in Hamburg Neuere Deutsche Literaturwissenschaft. Ihre Gedichte, Romane und Essays schreibt sie auf Deutsch und Japanisch. Einflüsse der einen gehen oft in die andere Sprache über: "Den Klang-, Schrift- und Sprachbildern, denen die Schreibende auf ihren Übergängen zwischen verschiedenen Schriftordnungen begegnet, entlockt ihr studierendes Schreiben eine Fülle an Beobachtungen", schreibt dazu die Literaturwi
In ihrem Essayband "akzentfrei" beschäftigt sich Tawada mit den kreativen Aspekten des Akzents: "Der Akzent bringt unerwartet zwei Wörter zusammen, die normalerweise nicht ähnlich klingen. In meinem Akzent hören sich die Zelle und die Seele ähnlich an", so Tawada.
Yoko Tawadas Werk wurde mit zahlreichen Literaturpreisen gewürdigt, u.a. soeben, 2016, mit dem renommierten Kleist-Preis. Tawada lebt heute in Berlin.ssenschaftlerin Siegrid Weigel.

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Hygienemuseum Dresden.
Gefördert von der Robert Bosch Stiftung, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung und Gespräch auf Deutsch.
Anreise: Linien 10, 13 Georg-Arnold-Bad, Linie 1, 2, 4, 12 Deutsches Hygiene-Museum
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

Auswärts

Montag, 24. April 2017, 20.00 Uhr, Stadtmuseum Dresden

  • Literarische Alphabete
  • Der Schweizer Autor Arno Camenisch liest Prosa und Gedichte

Mit dem Buch "Sez Ner" wurde der Schweizer Schriftsteller Arno Camenisch bekannt. Zuletzt erschienen von Arno Camenisch der "Die Kur" und der Kurzgeschichtenband "Die Launen des Tages". In "Die Kur" verschlägt es älteres Ehepaar wegen eines Gewinns für ein paar Tage in ein Fünf-Sterne-Luxushotel. Während sie ihre Sehnsüchte wieder aufleben spürt, fühlt er sich wie auf dem letzten Gang. "Die Launen des Tages" enthält 22 Kurzgeschichten: Begegnungen machen das Leben aus, und es ist die Liebe, die es am Laufen erhält (Klappentext).
Arno Camenisch wurde 1978 in Danis-Tavanasa in Graubünden geboren. Zunächst absolvierte er ein Lehrerstudium, später studierte er am Schweizerischen Literaturinstitu in Biel. Er schreibt auf Rätoromanisch und Deutsch. Sein Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Schweizer Literaturpreis.

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz und der Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.
Lesung und Gespräch auf Deutsch.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

Lesung

Donnerstag, 2. März 2017, 20.00 Uhr

  • Umberto Eco Lesemarathon

Nach den erfolgreichen Vorgängerveranstaltungen 2015 und 2016 (Lesemarathon Dante & Goethe) initiiert die Vereinigung Deutsch-Italienischer Kulturgesellschaften (VDIG) erneut einen Lesemarathon und stellt mit Umberto Eco am 02.03.2017 ein weiteres literarisches „Schwergewicht“ in den Mittelpunkt. Sie wählt damit einen zeitgenössischen Autor aus, der mit seinem Werk weit über Italien hinaus gewirkt hat.

Die VDIG lädt ihre Mitgliedsgesellschaften und Partner ein, sich mit möglichst zahlreichen Einzelveranstaltungen am Lesemarathon Umberto Eco zu beteiligen. Es soll so ein Marathon vieler zeitgleich stattfindender Lesungen in der ganzen Bundesrepublik entstehen und den Schriftsteller, dessen Todestag sich am 19.02.2017 zum ersten Mal jährt, deutschlandweit ehren.

Die Hommage soll ein möglichst facettenreiches Bild des Schriftstellers, Wissenschaftlers, Kolumnisten und Büchernarren Eco vermitteln; dazu werden aus dem umfangreichen Oeuvre Passagen ausgewählt, die für die diversen Leidenschaften und Schreibweisen des Autors stehen.

Lesung zur Ausstellung

Dienstag, 14. März 2017, 20.00 Uhr

  • Finissage zur Ausstellung: Hubertus Giebe „Von Grass bis Grützke“ Künstlerporträts (bis 29. März)
  • Lyrische Lesung “Leuchtkraft”- Gedichte von Marie Franz
  • Es liest Mathias Renneisen, Musik von Karl Helbig

“Ich betrachte dich still, binde meine Gedanken zu einem zärtlichen Buch.” Aus dem dabei entstandenen Buch “Leuchtkraft” von Marie Franz wird der Schauspieler Mathias Renneisen vorlesen, interpretieren, sich die Worte auf der Zunge zergehen lassen, auch mal laut werden, aber nicht zu laut und dann wieder leise, weil sich die schönsten Dinge oft besser leise sagen lassen. Der wunderbare Saxophonist Karl Helbig tut dazu sein Übriges und überrascht mit ungewöhnlichen Klängen. Ein mirakulöser Dialog ensteht. Die Sprache des Herzens findet fernab von Sentimentalität eine Bühne.

Karl Helbig wurde 1983 in Radebeul geboren, schon seit seiner Kindheit spielt er Saxophon. Am Heinrich-Schütz-Koservatorium Dresden wurde er 1997 bis 2001 am Saxophon ausgebildet. Seit 2003 ist er freischaffender Musiker und arbeitet in zahlreichen Projekten und Bands mit, unter anderem dem „Balastorchester“, bei „Sachsenkrimis und Saxophon“ und seit 2013 bei „Solomolia“. Karl Helbig lebt in Moritzburg.

Mathias Renneisen wurde 1986 in Seeheim-Jugenheim, Hessen geboren. Von 2007 bis 2011 studierte er Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Von 2012 bis 2014 war festes Ensemblemitglied am Landestheater Coburg. Gastengagements führten ihn unter anderem ans Theaterhaus Jena, wiederholt ans Staatstheater Darmstadt sowie ans Staatstheater Mainz. Im Fernsehen war er u.a. in „SOKO München“, „SOKO Leipzig“ und „München Laim“ zu sehen und in Hörspielen für den WDR, den SWR und den Hörverlag zu hören. Mathias Renneisen wohnt in Berlin.

Marie Franz wurde 1987 in Dresden geboren. Sie studierte Theater- und Literaturwissenschaft in Bochum und Berlin. Währenddessen verbrachte sie zwei Trimester am Trinity College in Dublin. Seit 2010 bloggt sie regelmäßig Lyrik. Ihr erster Gedichtband “am dritten tage meiner offenen herztür” ist 2011 im HAN Verlag erschienen. Sie gewann die “Ten minute short play competition” des English Theatre Berlins 2012. Marie Franz gründete 2016 in ihrer Wahlheimat Berlin den GOLDBLATT Verlag, dessen erste Veröffentlichung ihr neuer Lyrikband „Leuchtkraft“ ist.

Lesungen im Landhaus

Dienstag, 17. Januar 2017, 20.00 Uhr, Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Str. 2

  • LITERARISCHE ALPHABETE
  • Anja Golob (Slowenien) liest aus ihrem Gedichtband "ab und zu neigungen"

Der Übersetzer Peter Urban-Halle nannte sie in der "Neuen Zürcher Zeitung" schlicht "eine Entdeckung": die 1976 geborene slowenische Autorin, Publizistin und Dramaturgin Anja Golob. Für die slowenische Tageszeitung "Vecer" schrieb sie Kolumnen und Theaterkritiken. 2010 erschien ihr erster Gedichtband "V roki" (In der Hand), 2013 ihr zweiter, "Vesa v zgibi" und vor einem Jahr ihre erste Publikation auf Deutsch, unter dem vieldeutigen Titel "ab und zu neigungen" im Hochroth Verlag Berlin. 2013 erhielt sie den wichtigsten Lyrikpreis ihres Landes, den Jenko-Preis, den sie annahm, nicht jedoch das Preisgeld, das aus einer privaten Hand stammte, "die ihr nicht sauber vorkam" (Urban-Halle). Ihre Gedichte "sind sehr persönlich und nehmen sogleich wieder Abstand davon, um sich ins Allgemeine zu weiten; sie sind stocknüchtern und dann wiederum sehr zart; sind mal klug und verspielt, mal nachdenklich und mit einem Schuß absurden Humors versehen", schreibt Jürgen Brocan über Golobs Lyrik. Anja Golob in einem ihrer Gedichte: «Wir tragen Licht, wir geben Körper, damit, was wir lieben, Zeit und Form gewinnt.»
(Veranstalterinformation)

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung auf Slowenisch und Deutsch, Gespräch auf Deutsch.
Eintritt: 7 Euro / 3 Euro. Frei für Jahreskarteninhaber der Museen der Stadt Dresden,

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 17.00 Uhr

  • Improvisationen am Klavier zum Advent
  • Es spielt Milos Tschubenko

Lassen Sie sich in der Adventszeit jeweils Mittwochs 17 Uhr + Samstags 16 Uhr von weihnachtlichen Klängen inspirieren!

Auswärts: Lesung

Mittwoch, 30. November 2016, 19.30 Uhr, Stadtmuseum Dresden

  • poet in residence 2015
  • Andreas Reimann liest aus "grüner winter. Gedichte"

2015 war Andreas Reimann »poet in residence« in Dresden. Die in dieser Zeit entstandenen Gedichte sind in dem Bändchen »grüner winter« versammelt. Aus Anlass seines 70. Geburtstages, den der Dichter am 11. November begeht, präsentiert er diese und andere seiner Gedichte.Vorgestellt werden in diesem Zusammenhang auch die ersten Bände der Andreas Reimann Werkausgabe.

Eintritt: 4 Euro / ermäßigt 2 Euro
­Veranstalter: Sächsischer Literaturrat e.V., Evangelische Akademie Meißen, Museen der Stadt Dresden, Literarische Arena e.V.
­Gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen