Lesung

Freitag, 11. Oktober 2019, 20.00 Uhr

  • Lesung mit Bernd Wagner
  • Moderation: Lutz Rathenow (Sächsischer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)

Der derzeitige Dresdner Stadtschreiber Bernd Wagner liest Gedichte aus seinem in diesem Jahr erschienen Poesiealbum und andere Texte.

Bernd Wagner wurde 1948 in Wurzen (Sachsen) geboren. Nach seinem Studium arbeitete er als Lehrer in einem märkischen Dorf. Seit 1977 veröffentlicht er Romane, Erzählungen, Kinderbücher, Essays, Gedichte und Dramen. Von 1982 bis 1985 war er Mitherausgeber der illegalen Literaturzeitschrift Mikado. 1985 wurde er von der DDR-Behörde von Ostberlin nach Westberlin ausgebürgert, wo er noch heute lebt.

Im Jahr 2018 erschien im Schöffling-Verlag der Roman "Die Sintflut in Sachsen".

Mit freundlicher Unterstützung des Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

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Bernd Wagner: Die Sintflut in Sachsen

Schöffling 2018
ISBN 978-3-89561-142-1 | € 24.00

Lesung und Ausstellungseröffnung

Freitag, 23. August 2019, 20.00 Uhr, LeseGarten der Buchhandlung LeseZeichen

  • MEER MOOR
  • Graphik von Rita Geißler * Moor-Haiku von Gabriele Seitz * Hiddensee-Haiku von Michael Zschech

Im Wechsel lesen Gabriele Seitz aus dem Buch „Im Moor“ und Michael Zschech aus dem Zyklus HIDDEN SEE HAIKU.
Dazu musiziert Axel Kabbe auf verschiedenen Instrumenten.

Die Haiku von Gabriele Seitz entstanden auf den provisorischen Pfaden des Moors, bei Wind und Wetter, in Licht und Düsternis, im Nebel und Sonnenschein. Sie beschreiben eine Natur im Zustand der Wildheit, des Wandels und der ständigen Vergängnis.
Die Moor-Grafiken von Rita Geißler entstanden vor Ort parallel zur dichterischen Arbeit von Gabriele Seitz. Sie entsprechen in ihrem Wesen und im Ausdruck der kargen und reduzierten Sprache des Kurzgedichts.
Licht ist das zentrale Thema von Rita Geißler, das für die Radierung wichtige Medium, fein ziseliertes magisches Licht mit einem Hauch Ewigkeit auf dem Ried. Viele Arbeiten entstanden am Wasser, vor allem aber am Moor.
Das Buch lädt auf eine poetische Wanderung durch die Natur ein und schenkt eine kostbare Stille, die von den beiden Künstlerinnen in wertvollen Augenblicken erfahren wurde und an ihre Leser weitergegeben werden möchte.
(Heinz Weißflog)

Von Michael Zschech erschien 2018 die Postkarten-Edition HIDDEN SEE HAIKU mit Bildern von Dirk Herrklotz.

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Gabriele Seitz: Im Moor

SchumacherGebler 2018
ISBN 978-3-941209-47-3 | € 15.00

Ausstellung

23. August 2019 - 18. Januar 2020

  • MEER MOOR
  • Graphik von Rita Geißler

Licht ist das zentrale Thema von Rita Geißler, das für die Radierung wichtige Medium, fein ziseliertes magisches Licht mit einem Hauch Ewigkeit auf dem Ried. Viele Arbeiten entstanden am Wasser, vor allem aber am Moor.

„Es ist ein Ort des Werdens und Vergehens, eine Oase, in die der Mensch nicht eingreift. Seitdem lässt mich das Moor nicht mehr los…“ (Rita Geißler, Dresden)

Lesung

Samstag, 3. August 2019, 17.00 Uhr, LeseGarten der Buchhandlung LeseZeichen

  • Die vergessene Zauberformel
  • Lesung mit Uwe Garten und Klangcollagen von Konrad Seidlitz

Das Märchen „Die vergessene Zauberformel“ von Uwe Garten, ausgestattet mit zahlreichen prächtigen und tiefsinnigen Illustrationen von Jürgen Dreißig, öffnet Jung und Alt das Tor zur sagenhaften und mystischen Welt der Fantasie. Sie ist es, die unsere Seele der rationalen Welt, in der wir leben, stärkt und unsere Gedanken und Gefühle bereichert. Erzählt wird von einem bösen Zauberer, der voller Hass und Neid einem arbeitssamen und friedlichen Vater droht, ihn ins Unglück zu stürzen, zu vernichten, falls er nicht auf seine Forderung eingeht. Die Last bricht ihm fast das Herz. Die Liebe jedoch, die ihn umgibt, ist so stark, dass die Macht der Finsternis gebrochen wird und das Gute siegt. Somit steht das Märchen in der langen Tradition deutscher, französischer, russischer und anderer Märchen der Welt.

Das Buch erschien 2018 im Oberlausitzer Verlag

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei!

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Uwe Garten: Die vergessene Zauberformel

Oberlausitzer Verlag 2018
ISBN 978-3-946795-15-5 | € 9.95

Lesenacht

Samstag, 13. Juli 2019, 19.30 Uhr, LeseGarten der Buchhandlung LeseZeichen

  • Ulme, Olm und Ode
  • Sommerlesenacht des Literatuforum Dresden e.V.

Die entspannte Sommer-Lesenacht im Garten der Buchhandlung LeseZeichen, Prießnitzstraße 56, Dresden-Neustadt: der Leseabend unter dem Walnußbaum an der rauschenden Prießnitz mit berauschenden Versen und Geschichten ist längst Kult.

Autoren des Literaturforums und ihre Gäste stellen ihre neuesten Texte vor. Diesmal: Manuela Bibrach, Kerstin Becker, Anne Seidel, Frank Norten, Patrick Beck, Volker Sielaff, Patrick Wilden und Michael G. Fritz.

Der Eintritt ist frei.

Auswärts

Mittwoch, 12. Juni 2019, 19.30 Uhr, Stadtmuseum Dresden

  • Literarische Alphabete
  • Thilo Krause: „Was wir reden, wenn es gewittert“

Der Huchelpreisträger Thilo Krause zu Gast bei den „Literarischen Alphabeten“:

Seine Gedichte sind Wahrnehmung und Konzentration, ein Meditieren beim Tun: beim Kochen, Spazieren oder Reisen. Bei aller Einfachheit der Worte sind Klang, Rhythmen und Bilder das, was aus der Beobachtung ein Gedicht macht: „Draußen blitzt es. / Drinnen hält sich träge der Sommer. / Dosen, Flaschen, Müll glimmen im Farn“. Mit dem in der Schweiz lebenden Thilo Krause ist eine besondere Stimme für die deutschsprachige Literatur zu entdecken. (Text: Verlag)

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.

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Thilo Krause: Was wir reden, wenn es gewittert

Hanser 2018
ISBN 978-3-446-25816-7 | € 18.00

Auswärts

Freitag, 24. Mai 2019, 19.30 Uhr, Stadtmuseum Dresden

  • Literarische Alphabete
  • Mit dem Schweizer Autor Jérôme Meizoz und der Übersetzerin Corinna Popp

„Der Junge“, die namenlose Hauptfigur im Roman „Den Jungen machen“ der Schweizers Autors Jérôme Meizoz, kann die Männlichkeitserwartungen seiner Lebenswelt nicht erfüllen. „Der Junge hat nie verstanden, um was es bei dieser Männlichkeit ging, von der seine Klassenkameraden wie besessen waren.“„Du bist kein richtiger Mann“, hört er immer wieder. Der Junge ringt mit sich, versucht, sich selbst einen Platz im Leben zu schaffen. Es gelingt ihm, sich selbst zu erziehen. Er richtet eine Blumenwohnung mit Arbeitsbett ein und gibt er eine Anzeige auf: „Jung und männlich, Massagen und mehr. Erfüllt diverse Wünsche, je nach Bezahlung. Ausschließlich Frauen. Kein Verkehr.“ Der Junge wird zum Therapeuten, um Schmerzen zu lindern, die letztlich tiefer liegende gesellschaftliche Ursachen haben. Der Roman ist letztlich eine Parabel über die verzweifelte Suche nach einem Sinn des Lebens.
Jérôme Meizoz wurde 1967 im Wallis geboren und ist dort aufgewachsen. Er schreibt auf französisch. „Den Jungen machen“ ist sein zweites Buch, das ins Deutsche übersetzt wurde.
Corinna Popp studierte an der Sorbonne in Paris Bühnenkünste und Deutsche Sprachwissenschaft. Heute arbeitet sie als Übersetzerin und als Dramaturgin.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.